Kriegsveteran John genießt nach seiner Rückkehr aus Indien die wohltuende Behandlung seines Arztes. Beide Männer kennen sich seit Kindheitstagen, doch bald bemerken sie, dass sie mehr verbindet als gemeinsame Erinnerungen.Wö 10.567 M/M, Erotik, gay, schwul, homoerotisch, Romance, Liebe, Abenteuer, historisch, gay romance, erotische Geschichten, Kurzgeschichten, erotische Literatur, Homoerotik, schwule eBooks, schwule Erzählungen, schwule Romane, schwule Liebe „Wie fühlst du dich heute, John?“ Adam stellte die Arzttasche neben seinem Patienten auf das Bett und holte einige Instrumente und Fläschchen heraus, die er auf dem Nachttisch aufreihte.Da John noch kein passendes Haus für sich gefunden hatte, lebte er vorübergehend in einer kleinen Stadtwohnung, weshalb er Adam am liebsten im Schlafzimmer empfing. Dort konnte er es sich für die Behandlung am gemütlichsten machen. Es war spartanisch, aber dennoch geschmackvoll eingerichtet. Neben dem geräumigen Polsterbett gab es noch einen Schreibtisch, der vor dem Fenster stand, und einen gemütlichen Sessel neben dem Kamin. Darin prasselte den ganzen Tag ein munteres Feuer. Sein Diener Bhanu sorgte dafür, dass es nie ausging.Interessiert beobachtete John den Doktor, der gerade Jackett und Weste ablegte, damit er sich besser bewegen konnte. Das Hemd spannte leicht an den breiten Schultern und verschwand im Bund der schwarzen Hose, die Adams schmale Hüften gut zur Geltung brachte.„Die Kälte quält mich“, antwortete John, „doch die Bäder, die du mir empfohlen hast, wirken Wunder.“„Du solltest einmal zu den heißen Quellen nach Bath reisen, sobald es deine Gesundheit zulässt“, meinte Adam, als er sich neben seinen Freund aus Jugendtagen auf das Bett setzte und dessen Bademantel am Kragen öffnete, damit er Herz und Lungen abhören konnte.John erschauderte, aber nicht, weil das Stethoskop kühl war, nein – Adam streifte mit der Hand leicht sein Schlüsselbein. Sofort stellten sich seine Brustwarzen auf. „Wann werde ich wieder reiten können?“, fragte John schnell, um sich von dieser merkwürdigen Reaktion abzulenken. Dabei nahm er den Blick nie von Adams langen Fingern, auf denen ein paar dünne Haare wuchsen.Nachdem der Arzt fertig war, legte er das Instrument zurück in seine Tasche. „Ich denke, wenn du solche Fortschritte machst wie bisher, kannst du Tattersall bald einen Besuch abstatten und dir deinen prächtigen Hengst abholen.“ In diesem berühmten Londoner Stall, wo es von nützlichen bis edlen Tieren alles zu kaufen gab, was der Pferdenarr begehrte, hatten sie sich nach Johns Rückkehr zufällig wieder gesehen, als Adam nach einem Zugpferd für seinen Einspänner gesucht hatte. Ist das tatsächlich schon ein halbes Jahr her?, fragte er sich.Ein breites Lächeln erschien auf Johns Lippen, sodass seine hellen Zähne in dem gebräunten Gesicht aufblitzten. Er ist ein sehr schöner Mann, dachte sich Adam. Für einen Moment starrte er John in die blauen Augen. Sie sind viel heller als früher, aber noch genauso faszinierend. Um sie herum erkannte er zahlreiche Fältchen, die John wohl der indischen Sonne zu verdanken hatte.„Schon bald kannst du durch den Hyde Park traben und die Herzen der Ladys im Sturm erobern, Sir John Knight!“ Adam grinste zurück, doch tief in seinem Innersten wollte er nicht, dass sein Freund eine Frau fand, auch wenn es sehr egoistisch von ihm war. John hätte es mehr als verdient.
Kriegsveteran John genießt nach seiner Rückkehr aus Indien die wohltuende Behandlung seines Arztes. Beide Männer kennen sich seit Kindheitstagen, doch bald bemerken sie, dass sie mehr verbindet als gemeinsame Erinnerungen.Wö 10.567 M/M, Erotik, gay, schwul, homoerotisch, Romance, Liebe, Abenteuer, historisch, gay romance, erotische Geschichten, Kurzgeschichten, erotische Literatur, Homoerotik, schwule eBooks, schwule Erzählungen, schwule Romane, schwule Liebe „Wie fühlst du dich heute, John?“ Adam stellte die Arzttasche neben seinem Patienten auf das Bett und holte einige Instrumente und Fläschchen heraus, die er auf dem Nachttisch aufreihte.Da John noch kein passendes Haus für sich gefunden hatte, lebte er vorübergehend in einer kleinen Stadtwohnung, weshalb er Adam am liebsten im Schlafzimmer empfing. Dort konnte er es sich für die Behandlung am gemütlichsten machen. Es war spartanisch, aber dennoch geschmackvoll eingerichtet. Neben dem geräumigen Polsterbett gab es noch einen Schreibtisch, der vor dem Fenster stand, und einen gemütlichen Sessel neben dem Kamin. Darin prasselte den ganzen Tag ein munteres Feuer. Sein Diener Bhanu sorgte dafür, dass es nie ausging.Interessiert beobachtete John den Doktor, der gerade Jackett und Weste ablegte, damit er sich besser bewegen konnte. Das Hemd spannte leicht an den breiten Schultern und verschwand im Bund der schwarzen Hose, die Adams schmale Hüften gut zur Geltung brachte.„Die Kälte quält mich“, antwortete John, „doch die Bäder, die du mir empfohlen hast, wirken Wunder.“„Du solltest einmal zu den heißen Quellen nach Bath reisen, sobald es deine Gesundheit zulässt“, meinte Adam, als er sich neben seinen Freund aus Jugendtagen auf das Bett setzte und dessen Bademantel am Kragen öffnete, damit er Herz und Lungen abhören konnte.John erschauderte, aber nicht, weil das Stethoskop kühl war, nein – Adam streifte mit der Hand leicht sein Schlüsselbein. Sofort stellten sich seine Brustwarzen auf. „Wann werde ich wieder reiten können?“, fragte John schnell, um sich von dieser merkwürdigen Reaktion abzulenken. Dabei nahm er den Blick nie von Adams langen Fingern, auf denen ein paar dünne Haare wuchsen.Nachdem der Arzt fertig war, legte er das Instrument zurück in seine Tasche. „Ich denke, wenn du solche Fortschritte machst wie bisher, kannst du Tattersall bald einen Besuch abstatten und dir deinen prächtigen Hengst abholen.“ In diesem berühmten Londoner Stall, wo es von nützlichen bis edlen Tieren alles zu kaufen gab, was der Pferdenarr begehrte, hatten sie sich nach Johns Rückkehr zufällig wieder gesehen, als Adam nach einem Zugpferd für seinen Einspänner gesucht hatte. Ist das tatsächlich schon ein halbes Jahr her?, fragte er sich.Ein breites Lächeln erschien auf Johns Lippen, sodass seine hellen Zähne in dem gebräunten Gesicht aufblitzten. Er ist ein sehr schöner Mann, dachte sich Adam. Für einen Moment starrte er John in die blauen Augen. Sie sind viel heller als früher, aber noch genauso faszinierend. Um sie herum erkannte er zahlreiche Fältchen, die John wohl der indischen Sonne zu verdanken hatte.„Schon bald kannst du durch den Hyde Park traben und die Herzen der Ladys im Sturm erobern, Sir John Knight!“ Adam grinste zurück, doch tief in seinem Innersten wollte er nicht, dass sein Freund eine Frau fand, auch wenn es sehr egoistisch von ihm war. John hätte es mehr als verdient.