Mrs. Delia Bargot kümmert sich hingebungsvoll um Haus und Garten, um ihren Ehemann Martin, die Töchter Lily und Margaret, um Hund und Katzen. Manchmal jedoch bringt sie die Energie für ihr Leben nicht auf. Dann träumt sie davon, auf ihrem Teppich mit den pinkfarbenen Rosen einfach davonzufliegen. Und wenn die Kinder einmal fort sind, führt sie sich so einsam, dass sie bei ihrem eigenen Schatten Trost sucht.
Maeve Brennans acht Geschichten über Delia und Martin Bagot sind meisterhaft geschrieben, melancholisch und betörend schön. Sie handeln von einer Ehe, in der es für Liebe und Trauer keine Sprache und keine Gesten mehr gibt. Doch auch die Bagots waren einmal ein Liebespaar. Davon erzählt die letzte und längste Geschichte des Buchs, in der eine neue beeindruckend boshafte Stimme ins Spiel kommt: Martins Zwillingsschwester Min. Die alte Frau haust seit dem Tod der Bagots zwischen deren Möbeln. Delias geliebter Teppich liegt nun in Mins Wohnzimmer und Martins Ehering steckt an ihrem Finger - letzter Triumph eines rachsüchtigen, aber auch zutiefst verletzten Menschen.
Mrs. Delia Bargot kümmert sich hingebungsvoll um Haus und Garten, um ihren Ehemann Martin, die Töchter Lily und Margaret, um Hund und Katzen. Manchmal jedoch bringt sie die Energie für ihr Leben nicht auf. Dann träumt sie davon, auf ihrem Teppich mit den pinkfarbenen Rosen einfach davonzufliegen. Und wenn die Kinder einmal fort sind, führt sie sich so einsam, dass sie bei ihrem eigenen Schatten Trost sucht.
Maeve Brennans acht Geschichten über Delia und Martin Bagot sind meisterhaft geschrieben, melancholisch und betörend schön. Sie handeln von einer Ehe, in der es für Liebe und Trauer keine Sprache und keine Gesten mehr gibt. Doch auch die Bagots waren einmal ein Liebespaar. Davon erzählt die letzte und längste Geschichte des Buchs, in der eine neue beeindruckend boshafte Stimme ins Spiel kommt: Martins Zwillingsschwester Min. Die alte Frau haust seit dem Tod der Bagots zwischen deren Möbeln. Delias geliebter Teppich liegt nun in Mins Wohnzimmer und Martins Ehering steckt an ihrem Finger - letzter Triumph eines rachsüchtigen, aber auch zutiefst verletzten Menschen.